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Programm und Repertoire des Ensembles

 


Programm und Repertoire

Die Konzerte in der ersten Jahreshälfte 1999 brachten unter dem Motto "Nun fanget an" einen Querschnitt durch die klassische und heitere Chorliteratur. In der zweiten Jahreshälfte wurde ein Schwerpunkt auf "animalische" Chorliteratur gelegt ("Contrapunto Bestiale"). Für das Jahr 2000 erarbeitete das Ensemble verstärkt geistliche Chorwerke ("Sacrae Cantiones").

Die folgenden beiden Jahre standen unter dem Motto "Eine Nacht voller Seligkeit", eher wir 2003 wieder "geistliche Wege" beschritten und unter dem Motto "Adoramus Te" Gesänge zur Anbetung Gottes in Angriff nahmen. Für 2004 erarbeiteten wir unter dem Motto "Drei Spatzen im Zitronenbaum" einen heiter-besinnlichen Streifzug durch das phantastische Leben der Pflanzen und Tiere.

"TRAZOM" lautete das Motto der Frühjahrskonzerte 2005: Wolfgang Amadeus Mozart verfasste neben vielen bedeutenden Opern und Orchesterwerken auch eine Reihe von "kleineren" Vokalwerken, die den Programmschwerpunkt der Konzerte im April 2005 bildeten. Unter den ausgewählten Kompositionen befanden sich Kanons und Terzette, die einzigartige Miniatur-Spiegelbilder des Mozartschen Genies darstellen. Sie belegen zugleich auch in eindrucksvoller Weise den Humor und die Wortgewandtheit der Texte, die der Komponist seinen Werken unterlegte (Mozart unterzeichnete diese Werke gerne spiegelverkehrt, eben mit "TRAZOM"). Die Werkauswahl beschritt einen Pfad, der abseits bekannter Mozart-Programme verläuft: Neben Originalkompositionen umfasst das Programm auch einige Vokal-Bearbeitungen bekannter Werke aus der Opern- und Orchesterliteratur sowie ausgewählte Texte und Briefe über und von Wolfgang Amadeus Mozart.

Für Dezember 2005 ergründeten wir unter dem Motto "O Magnum Mysterium" musikalisch das Geheimnis von Weihnachten. Im Jahr 2006 stand die musikalische Arbeit des Ensembles unter dem Motto "All Lust und Freud". Die dazugehörende Konzertserie wurde im März 2007 in Salzburg, Seekirchen und Hallein präsentiert.

Das Jahr 2008 stand unter dem Motto "10 Jahre und kein bisschen leise" und war der Feier des zehnjährigen Bestandsjubiläums gewidmet. Mit einem geistlichen und einem weltlichen Programmteil - im Konzert je nach den lokalen Gegebenheiten an verschiedenen Orten aufgeführt (z.B. in St. Jakob am Thurn: in der Kirche und im Jakobisaal) - zeigten wir gerade zum Jubiläum, dass uns beide Ausrichtungen Freude machen. Das Konzept wurde vom Publikum mit Begeisterung angenommen.

Im Jahr 2009 öffneten wir unter den Titel "Bach-Quellen" die Schatztruhe des altbachischen Archivs und brachten gemeinsam mit dem Laufeneer Barockensemble ausgewählte Werke daraus unter der Leitung von Jochen Grüner in Reichenhall, in Bürmoss und in Mayrwies (Odeion) zur Aufführung. Im Dezember gestalteten wir unter dem Motto "Wie schön singt uns der Engel Schar" in der Kirche der Diakonie einen Adventabend, der die Grundlage für ein CD-Projekt im kommenden Jahr bilden sollte.

Im Jahr 2010 stellten wir unter dem Titel "Coincidentia Oppositorum" gemeinsam mit dem Coro per Sono unter der Leitung von Stephan Höllwerth Kompositionen von Arvo Pärt und Heinrich Schütz einander gegenüber. Es folgte eine Zeit intensiver Einarbeitung in die Welt von Jazz, Blues und Swing: Die Vorbereitungen für dieses Programm wurden jedoch im September unterbrochen durch die Aufnahme unserer CD mit dem Titel "Wir gingen nachts gen Bethlehem" mit Werken zum Advents- und Weihnachtszeit, welche schließlich im Dezember in Morzg und Bad Reichenhall live vorgestellt wurde.

In den Jahren 2012 starteten wir die Erarbeitung eines geistlichen Programms mit dem schwerpunkt "Anrufung Christi" (intern immer als "Kyrie-Programm" bezeichnet) und lernten dabei eine Reihe großartiger Werke kennen, deren Aufführung nun für Frühjahr 2014 geplant ist. Die Vorbereitungen zu diesem geistlichen Programm wurden unterbrochen durch die Arbeit an einem Schubert-Programm mit dem Titel "Nachthelle", welches im Jahr 2012 den Schwerpunkt bildete und im April 2013 in Kooperation mit Stephan Höllwerth zu Aufführung gelangte.